Stammesgeschichte des Geschmacksorgans der Wirbeltiere aufgrund morphologischer und histochemischer Untersuchungen

Projektleitung und Mitarbeiter

Reutter, K. (Prof. Dr. rer. nat.), gemeinsam mit: Witt, M. (Doz. Dr. med., Anat. Inst., Univ. Dresden)

Mittelgeber :

Forschungsbericht : 1994-1996

Tel./ Fax.:

Projektbeschreibung

In diesem Langzeitprojekt werden die eigenen, an unterschiedlichen Vertebraten gewonnenen Ergebnisse (siehe I) sowie die Daten der Literatur vergleichend bearbeitet und in einen Gesamtzusammenhang gebracht; das Ziel dieser Bemühungen ist es, die Phylogenese des Geschmackssystems der Vertebraten zu erarbeiten. Hierbei sind insbesondere Untersuchungen an Organismen erforderlich, die innerhalb des momentan gültigen phylogenetischen Systems eine exponierte oder Schlüssel-Stellung haben, wie z.B. Lungenfische. Interessanterweise zeigen sich bestimmte Komponenten des Geschmacksorgans als sehr konservativ, andere dagegen, wie z.B. die Basalzellen, erscheinen eher "plastisch" und nehmen gruppenspezifische Aufgaben wahr: Sie werden den als mechanosensorisch angesehenen Merkel-Zellen als "Merkel-cell-like-basal-cells" nahe verwandt interpretiert.

Publikationen

Reutter, K., Witt, M.: Morphology of vertebrate taste organs and their nerve supply. In: Simon, S. A., Roper, S. D. (eds.): Mechanisms of Taste Transduction, pp. 29 82. CRC Press, Boca Raton-Ann Arbor-London-Tokyo 1993.

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qvf-info@uni-tuebingen.de(qvf-info@uni-tuebingen.de) - Stand: 30.11.96
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